Zukunftsprognose

Zukunftsseherin Erika: Kartenlegen

Das Kartenlegen ist keine Erscheinung der heutigen Zeit. Es hat eine lange Geschichte, eine lange Tradition. Es wird vermutet, dass es schon mit dem Beginn des Holztafeldrucks im 7. Jahrhundert in China entstanden ist. Im Zuge dessen kam auch die Nachfrage nach Spielkarten auf, welche dann im weiteren Verlauf häufig auch zum Wahrsagen genutzt wurden.

Über die Seidenstrasse und andere Handelswege der Antike gelangten die Karten dann aus dem fernen Osten in den Mittelmeerraum und später in die ganze Welt. Hat man früher mit ganz normalen Spielkarten das Orakel befragt, so entwickelten sich im Laufe der Zeit unterschiedliche Kartendecks und Legesysteme neben den klassischen Spielkarten.

Zeitweilig war das Kartenlegen nicht erwünscht beziehungsweise sogar unter Strafe gestellt. Doch trotzdem ist es niemals vollständig in der Versenkung verschwunden. In unseren Breitengraden ist das Kartenlegen im 18. Jahrhundert erst richtig in Mode gekommen und hat sich seither in Europa weiter entwickelt und als fester Bestandteil der Lebenshilfe und Wahrsagung etabliert. Kartenleger beziehungsweise Wahrsager sind in der heutigen Zeit beliebte Ansprechpartner, wenn es um Unterstützung oder die persönliche Zukunft geht.


Beliebte und populäre Kartendecks

Zu den bekanntesten Kartenlegen-Decks der Welt gehören:

- Die Lenormand-Karten: Sie wurden von Mme. Lenormand erschaffen, die sich im 18. Jahrhundert als Kartenlegerin einen großen Namen machte. Zumeist wird mit dem "Petit Lenormand" gearbeitet, bestehend aus 36 Karten. Es gibt auch noch das große Lenormand-Karten-Deck mit 43 Karten, welche vermutlich auf Etteilla zurückgehen, mit dessen Karten Mme. Lenormand das Kartenlegen begann.

- Das Crowley-Tarot: Namensgeber ist Aleister Crowley, der als britischer Okkultist und Schwarzmagier bekannt war. Für die Gestaltung der Karten war die englische Künstlerin Lady Frieda Harris zuständig. Basierend auf den magischen Vorstellungen Aleister Crowleys bestechen diese Tarotkarten durch Dramatik und Tiefe sowie eine hohe künstlerische Qualität. Als Kartendeck erschien dieses Tarot erstmalig im Jahr 1969.

- Die Kipper-Karten: Das Deck besteht aus 36 Karten. Es befindet sich eine Person oder ein Ereignis als Kartenbild darauf. Diese Bilder werden in Relation zum Klienten gedeutet. Als Namensgeberin für das Kartendeck gilt die berühmte Wahrsagerin Frau Susanne Kipper.

- Die Zigeuner-Karten: Die Kartendecks mit 36 Karten können sich in ihrer Aufmachung durchaus unterschieden, gelten allerdings als sehr aussagekräftig. Entgegen ihrem Namen wurde sich bei den Karten nur der Mystik der Zigeuner bedient, um diese besser vermarkten zu können.

- Das Rider-Waite-Tarot: Es kam um 1910 auf den Markt und ist seither eines der am häufigsten verwendeten Kartendecks weltweit. Es wurde von dem okkultistischen Autor Arthur Edward Waite in Zusammenarbeit mit Pamela Colman Smith, einer amerikanischen Künstlerin, geschaffen.

- Das Marseille Tarot: Dieses Tarotdeck stammt in seiner heutigen Form aus dem Jahr 1760. Hergestellt wurde es in der Kartenmanufaktur Nicolas Conver in Marseille. Es wird davon ausgegangen, dass sich hierbei der Popularität der Hafenstadt bedient wurde, die zur damaligen Zeit der Schwerpunkt der Kartenproduktion war. Die Basis der Kartenbilder sind alte Holzstiche, die in blau, gelb, rot und grün gehalten sind.


Karten können richtungsweisend sein

Fragt man sich, was man mit den verschiedenen Kartendecks erfragen kann, so wird man erstaunt sein, dass fast alle Lebensbereiche mit ihnen abgedeckt werden können. Allerdings drehen sich die meisten Fragen um die Bereiche Liebe, Partnerschaft, Freundschaft, sowie Arbeit, Finanzen und Geld. Gesundheitliche Fragen werden mit den Karten nicht abgedeckt. Obwohl man mit ihrer Hilfe durchaus auf das allgemeine Wohlbefinden oder auf eine schwere Zeit hinweisen kann, auf eine Zeit, in der die gesundheitliche Verfassung nicht optimal ist. Allerdings sind konkrete Aussagen nicht möglich und aus rechtlichen Gründen auch untersagt.

Somit kann Kartenlegen auf ganz unterschiedliche Art und Weise dem Ratsuchenden helfen. Es geht nicht um den sprichwörtlichen Blick in die Zukunft, sondern vielmehr um Lebenshilfe und Unterstützung in den ganz verschiedenen Situationen. Durch die unterschiedlichen Legesysteme lassen sich die jeweiligen Aspekte des Anliegens entsprechend näher beleuchten. Die Botschaften der Karten können Licht ins Dunkel bringen, wichtige Impulse liefern oder der Entscheidungsfindung dienlich sein. Letztendlich obliegt es jedem selbst, wie wir mit diesen neuen Erkenntnissen umgehen.

Rechtliche Hinweise


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Zukunftsseherin Erika

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