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Kartenlegen

Zukunftsseherin Erika: Kartenlegen


Kartenlegen: Foto: © Derek R Audette / shutterstock / #282685037
Foto: © Derek R Audette / shutterstock / #282685037

Das Kartenlegen ist keine Erscheinung der heutigen Zeit. Es hat eine lange Geschichte, eine lange Tradition. Es wird vermutet, dass es schon mit dem Beginn des Holztafeldrucks im 7. Jahrhundert in China aufgekommen ist. Damit verbunden weckten verschiedene Spielkarten die Neugier der Menschen. Einige wurden über die Zeit dann nicht nur zum Spielen genutzt, sondern zeigten auch Potenzial, dass sie als Wahrsagekarten ihren Einsatz finden und Menschen Unterstützung bieten können.

Über die Seidenstrasse und andere Handelswege der Antike gelangten die Karten dann aus dem Fernen Osten in den Mittelmeerraum und später in die ganze Welt. Hat man früher mit ganz normalen Spielkarten das Orakel befragt, so entwickelten sich im Laufe der Zeit unterschiedliche Kartendecks und Legesysteme neben den klassischen Spielkarten.

Zu verschiedenen Zeiten war die Kartenlegekunst nicht gerne gesehen. Teilweise wurde bei der Ausübung gar mit Strafe gedroht. Doch trotzdem ist es niemals vollständig in der Versenkung verschwunden. In unseren Breitengraden wird das Aufkommen dieser Kunst mit dem 18. Jahrhundert beziffert. Seit dieser Zeit ist eine stetige Weiterentwicklung zu beobachten.

Auch hat sich das Kartenlegen seinen Platz erobert in Verbindung mit der Wahrsagung, aber auch der Lebensberatung und -hilfe. Kartenleger beziehungsweise Wahrsager sind mittlerweile beliebte Ansprechpartner für Menschen geworden, die sich Unterstützung oder Begleitung auf ihrem Weg wünschen.

Beliebte und populäre Kartendecks

Zu den bekanntesten Kartenlegen-Decks der Welt gehören:

- Die Lenormand-Karten:

Sie wurden von Mme. Lenormand erschaffen, die sich im 18. Jahrhundert als Kartenlegerin einen grossen Namen machte. Zumeist wird mit dem Petit Lenormand gearbeitet, bestehend aus 36 Karten. Es gibt auch noch das grosse Lenormand-Karten-Deck, welche vermutlich auf Etteilla zurückgehen, mit dessen Karten Mme. Lenormand das Kartenlegen begann.

- Das Crowley-Tarot:

Die Namensfindung basiert auf dem britischen Okkultisten und Schwarzmagier Aleister Crowley. Er war bekannt für seine ganz individuellen magischen Vorstellungen. Diese spiegeln sich in der Tiefe und Dramatik der Crowey-Tarotkarten wider. Die wundervolle Gestaltung ist der englischen Künstlerin Lady Frieda zu verdanken. Als Kartendeck erschien dieses Tarot erstmalig im Jahr 1969.

- Die Kipper-Karten:

Die Kartenbilder der 36 Karten symbolisieren eine Person oder ein Ereignis. Diese Bilder werden in Relation zum Klienten gedeutet. Frau Susanne Kipper, eine berühmte Wahrsagerin, wird als Namenspatin dieses Decks angeführt.

- Die Zigeuner-Karten:

Die 36 Karten des Decks werden mit einer grossen Aussagekraft in Verbindung gebracht. Die verschiedenen Decks können Unterschiede in der Gestaltung aufweisen. Entgegen ihrem Namen wurde sich bei den Karten nur der Mystik der Zigeuner bedient, um diese besser vermarkten zu können.

- Das Rider-Waite-Tarot:

Es kam um 1910 auf den Markt und ist seither eines der am häufigsten verwendeten Kartendecks weltweit. Die Schaffung des Tarots basiert auf einer Zusammenarbeit von Arthur Edward Waite, einem okkultistischen Autor und Pamela Colman Smith, einer Künstlerin aus Amerika.

- Das Marseille Tarot:

Im Jahr 1760 soll das Deck, wie es in seiner heutigen Form existiert, entstanden sein. Die Namensgebung soll auf der Popularität Marseilles basieren, dem Sitz der Kartenmanufaktur Nicolas Conver und gleichzeitig Schwerpunkt der Kartenproduktion zu dieser Zeit. Die Basis der Kartenbilder sind alte Holzstiche. Diese weisen nur die Farben Blau, Geld, Rot und Grün auf.

Karten können richtungsweisend sein

Fragt man sich, was man mit den verschiedenen Kartendecks erfragen kann, so wird man erstaunt sein, dass fast alle Lebensbereiche mit ihnen abgedeckt werden können. Allerdings drehen sich die meisten Fragen um die Bereiche Liebe, Partnerschaft, Freundschaft sowie Arbeit, Finanzen und Geld.

Gesundheitliche Fragen werden mit den Karten nicht abgedeckt. Obwohl man mit ihrer Hilfe durchaus auf das allgemeine Wohlbefinden oder auf eine schwere Zeit hinweisen kann, auf eine Zeit, in der die gesundheitliche Verfassung nicht optimal ist. Allerdings sind konkrete Aussagen nicht möglich und aus rechtlichen Gründen auch untersagt.

Kartenlegen kann dem Ratsuchenden auf verschiedenen Wegen Unterstützung in bestimmten Situationen sein. Durch die unterschiedlichen Legesysteme lassen sich die jeweiligen Aspekte des Anliegens entsprechend näher beleuchten. Die Botschaften der Karten können Licht ins Dunkel bringen, wichtige Impulse liefern oder der Entscheidungsfindung dienlich sein.

Es liegt an uns, welche Richtung wir einschlagen und wie wir unsere Zukunft gestalten. Manchmal können die Botschaften der (Wahrsage)Karten das fehlende Puzzleteil sein.



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Zukunftsseherin Erika

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